• Filmfrühstück - Ein Toast auf den Film

    Podcast zum Shivers-Filmfestival

    In unserer neusten Folge vom Filmfrühstück sprechen wir über die Filme vom Shivers-Filmfestival, welches im Jahre 2021 zum ersten Mal online stattgefunden hat. Unser Neuzugang Sascha gibt dabei zusammen mit Moderator Stefan sein Debüt. Hier erfahrt ihr, auf welche Filme ihr ein Auge werfen solltet und von welchen ihr möglicherweise etwas Abstand nehmen könnt. Hört gerne rein!

    Was ist das Shivers-Filmfestival?

    Das Shivers ist ein Genre-Filmfestival, welches normalerweise in Konstanz stattfindet. In den vergangenen Jahren konnten dort auch große Filme, wie beispielsweise der Oscar-prämierte Jojo Rabbit, bereits vor offiziellem Kinostart dem Publikum gezeigt werden. In diesem Jahr fand das Festival in Kooperation mit den Rocket Beans als Streaming-Event statt. Einerseits schade für die ortsansässigen Kinos, ist es doch ein Glück für viele Filmliebhaber, die sich innerhalb von 4 Tagen ein Programm von 9 Filmen anschauen konnten. Auf die erhöhte Nachfrage hin wurde das Festival sogar um 2 Tage verlängert. Jeder der 9 Filme konnte zu jedem Zeitpunkt betrachtet werden. Man konnte dafür einzelne Tickets oder auch einen erschwinglichen Festival-Pass kaufen.

    In unserer neuen Folge besprechen wir neben dem neuen Format des Festivals natürlich auch die Filme im Schnelldurchlauf. Sascha und Stefan stellen jeden einzelnen Film im Schnelldurchlauf vor und geben eine grobe Einschätzung ab. Es geht daher um mordende Influenzier, die Liebe zum Actionfilm, Exorzismen der etwas anderen Art, das schonungslose Leben auf einem Bauernhof, waschechte Horrorfilme, Fun-Splatter, Zeitreisen, eine Bullenjagd und zwei Männer auf der Flucht im Weltraum. Am Ende geben die beiden auch ein allgemeines Stimmungsbild ab und nennen ihre Favoriten, aber auch ihre Enttäuschungen.

    Fazit zum Shivers-Podcast

    Wollt ihr also einen Eindruck bekommen, wie das Shivers-Filmfestival im Jahr 2021 so war und welche Filme ihr euch vormerken solltet, dann hört doch in unsere neueste Folge!

    Filmtoast Fokus: Starship Troopers

    Mit Robocop und Total Recall setzte sich Regisseur Paul Verhoeven schon einige Male mit einer dystopischen Zukunft auseinander. 1997 nahm er sich erneut einem solchen Thema an und inszenierte mit Starship Troopers einen Science-Fiction-Actioner dem viel Kult, aber auch Diskussionsstoff innewohnt. In der neuen Folge Filmtoast Fokus setzen sich Stefan, Onno und Chrischi mit Verhoevens fünfter Hollywoodarbeit auseinander und besprechen, ob der Film einst zurecht als gefährlich angesehen und gerechtfertigt indiziert wurde oder einer der am meisten missverstandenen Filme ist. Viel Spaß mit dem Starship Troopers-Podcast.

    Starship Troopers-Podcast: „Möchten sie mehr wissen?“

    „[…], die mobile Infanterie hat mich zu dem gemacht was ich jetzt bin!“

    Laut Verhoeven wurde Starship Troopers als Satire auf den Faschismus und Militarismus konzipiert. Doch ist ihm das wirklich gelungen bzw, sind die Szenen überspitzt genug, dass die Satire deutlich genug zu erkennen ist? Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sah jedenfalls nicht nur aufgrund der Gewaltdarstellungen ein Problem, sondern interpretierte den Inhalt als promilitaristisch. Die Satire spiele zudem nur eine untergeordnete Rolle, weswegen Starship Troopers 1999 auf dem Index landete und erst 2017 wieder ungeschnitten erschien.

    Insbesondere, ob die Satire zur Genüge funktioniere oder doch das Potenzial liefere, falsch aufgefasst zu werden, besprechen Stefan, Onno und Chrischi sehr ausgiebig. Dabei gehen die drei auf viele einzelne Szenen ein, die dies ihrer Meinung nach mehr oder weniger gut verdeutlichen. So stellt sich unter anderem die Frage, ob schon bei der anfänglichen Rekrutierung der Eindruck erzeugt würde, dass der Kriegsdienst etwas Gutes darstellt, oder die Szenen überspitzt genug sind, dass ein jeder hier versteht, dass das Gegenteil gemeint ist. Darüber hinaus bietet die deutsche Synchronisation eine Menge Gesprächsstoff, da der Inhalt des Originals nicht selten anders lautet. So wird beispielsweise der „Citizen“ bzw. Bürger durch das Wort Soldat ersetzt und ganze Passagen über den Zerfall der Demokratie in der deutschen Sprachen verändert oder ausgespart. 

    Ersterfahrungen: Vom blutigen Actioner zur Satire über Fachismus

    „Nur ein toter Bug ist ein guter Bug!“

    Natürlich unterhalten sich die drei auch über ihren ersten Kontakt mit dem Film. Insbesondere wie er ursprünglich wahrgenommen wurde und sich die Sicht über die Jahre verändert hat. Während Onno und Chrischi bereits in ihrer Jugend den Film erstmals sahen, kam Stefan erst spät mit Starship Troopers in Berührung. Schon hier zeigt sich, wie unterschiedlich der Film aufgenommen werden kann. Vom blutigen Actioner, der einfach nur Spaß macht, bis hin zum angestrebten satirischen Bild, welches Verhoeven vermitteln wollte. Aber wo fängt die Satire an und ist diese auch wirklich klar zu erkennen? Gerade hier herrscht Uneinigkeit, ob der Regisseur seine Vision zur Genüge verdeutlichen konnte. Dagegen waren sich die drei einig, dass Starship Troopers einen enormen Wiederschauwert besitzt, gerade wenn man darauf aus ist, die vielen kleinen Stellen zu entdecken, die Verhoeven zur Untermauerung versteckt hat.

    Hört gern rein, wenn Stefan, Onno und Chrischi eine knackige Stunde über Ersterfahrungen, Faschismus und ihre Eindrücke nach dem letzten Rewatch sprechen. Wie empfindet ihr Starship Troopers? Ist die Satire für euch deutlich zu erkennen oder erscheint euch der Film nun in einem völlig neuen Licht? Verratet es uns! Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Starship Troopers-Podcast und freuen uns sehr über euer Feedback.

    Para – Wir sind King mit Özgür Yildirim | Streamcatcher Spezial

    Spätestens seit der Erfolgsserie 4Blocks sind Filme und Serien, die sich mit dem deutschen Gangster-Milieu auseinandersetzen hoch im Kurs. Ein wichtiges Gesicht hinter dem (gar nicht mal so) neuen deutschen Straßen-Kino ist das von Özgür Yildirim. Der Hamburger Filmemacher inszenierte unter anderem Chiko (2008), Teile der zweiten und die komplette dritte Staffel von 4Blocks und Nur Gott Kann Mich Richten (2017). Seine neue Serie Para – Wir sind King startet am 22. April bei TNT Serie.  Patrick und Flo hatten nun das große Glück, Özgür in einer Spezial-Episode des Streamcatcher-Podcasts begrüßen zu dürfen.

    Özgür Yildirim: Chiko, Blutzbrüdaz, Tatort und mehr

    Schon mit seinem Spielfilmdebüt Chiko (2008) bewies Yildirim, was Deutscher Film auch alles sein kann. Die Geschichte von Issa alias Chiko (gespielt von Dennis Moschitto) skizzierte das Thema Drogen- und Clankriminalität in Hamburg sehr authentisch und zeichnete sich vor allem durch seine hohe Beobachtungsgabe aus. Drei Jahre später folgte mit Blutzbrüdas (2011) die deutsche Antwort auf 8 Mile. Mit Sido und B-Tight in den Hauptrollen, öffnete Yildirim uns hier die Tür zur deutschen Hip Hop-Szene.

    2013 durfte Yildirim dann seinen ersten Tatort inszenieren – die Heiligste Reliquie des deutschen Fernsehens. Bis heute kamen noch zwei weitere Tatort-Episoden mit dem Hamburger Kriminalhauptkommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) dazu. Mit seinem Thriller Boy 7 wagte Yildirim 2015 dann einen kleinen Ausflug in die Science-Fiction, der nicht bei allen gut ankam. Doch spätestens mit Nur Gott Kann Mich Richten (2017) mit Moritz Bleibtreu und Edin Hasanovic in den Hauptrollen, etablierte sich Yildirim in der Riege großer deutscher Filmemacher. Zuletzt inszenierte er dann auch noch einige Folgen der zweiten Staffel von 4Blocks sowie die komplette dritte Staffel.

    Para – Wir sind King: Dreharbeiten während Corona

    In Yildirims neuester Serie Para – Wir sind King, die am 22. April bei TNT Serie startet, geht es um die vier Freundinnen Hajra (Soma Pysall), Jazz (Jeanne Goursaud), Fanta (Jobel Mokonzi) und Rasaq (Roxana Samadi), die im Berliner Stadtteil Wedding aufwachsen und an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. Jede der vier jungen Frauen hat in ihrem eigenen Kosmos aus Familie, Freundschaft und Arbeit kleinere und größere Päckchen zu tragen. Als sie eher zufällig über einen Beutel voller Kokain stolpern, entscheiden sich die vier Mädels, den Stoff unter das Volk zu bringen. Dies bleibt jedoch nicht ohne Konsequenzen…

    Wir sprechen mit Özgür Yildirim ausführlich über Para – Wir sind King und beleuchten dabei natürlich auch wichtige Fragen zur Entstehung der Serie – immerhin fanden die Dreharbeiten mitten in der Corona-Pandemie statt. Außerdem erzählt uns Özgür Yildirim von seiner Motivation, die Serie zu inszenieren und die sich dadurch auch ergebenen Chancen für zukünftige Produktionen. Patrick und Flo, die die ersten drei Episoden bereits sehen durften, geben außerdem noch ein erstes Fazit zu der Serie ab. Spoiler: Ihnen hat es sehr gut gefallen!

     In unserem Gespräch kamen wir natürlich aber auch am Thema 4Blocks nicht vorbei – Özgür Yildirim stellte sich u.a. der Frage nach einer möglichen vierten Staffel. Außerdem sprachen wir Özgür Yildirim noch auf seine Liebe für das Horror-Kino an und konnten ihm hier und da sogar einige Geheimtipps entlocken, die jetzt auf unserer Watchlist stehen. Und, ach ja: Sollte Özgür Yildirim irgendwann einmal einen Horror-RomCom-Hybriden auf die Leinwand bringen – bei uns habt ihr zuerst davon gehört.

    Und jetzt viel Spaß mit dieser Spezial-Episode Streamcatcher!

    Streamcatcher Podcast April 2021

    Im Streamcatcher Podcast April 2021 haben Chrischi, Flo und Patrick zig Tipps von nahezu allen großen Streaming-Anbietern im Gepäck. Lest hier gerne nach, um welche Titel es sich im Detail handelt.

    Drei Recken und 20 Tipps

    Während euch der liebe Thomas auf unserer Homepage wie gewohnt in aller Ausführlichkeit über die Neustarts bei Netflix, Prime und Disney+ informiert hat, haben sich Chrischi, Flo und Patrick ein paar besondere Perlen herausgepickt. Doch neben klaren Empfehlungen wie Kikujiro’s Sommer und Love & Monsters, gibt es dieses mal auch die ein oder andere Warnung auszusprechen. Welche das sind hört ihr aber am besten selbst.

    Was gibt es noch im Streamcatcher Podcast April 2021?

    Patrick zeichnet sich auch in dieser Folge wieder dafür verantwortlich, dass er eure Watchlist mit zwei Filmen bereichert, die es aktuell noch nicht in Deutschland zu sehen gibt. Dieses mal hat er mit Lucky und Violation zwei Filme im Angebot, die nicht nur beide von Regisseurinnen inszeniert wurden, sondern beide auch sehr wichtige Themen verhandeln.

    Zum Abschluss gibt es dann wieder ein kleines Quiz, in dem Chrischi versucht den Gesamtpunktestand gegen unsere Gäste auszugleichen. Ob er das schafft, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

    Nun aber viel Spaß mit dem Streamcatcher Podcast April 2021.

     

    Die Timecodes:

    00:00:00 Cold Opener
    00:00:23 Intro
    00:00:42 Begrüßung
    00:02:16 Zack Snyder’s Justice League
    00:07:35 Love and Monsters
    00:11:31 In Fear
    00:15:26 OSS 117 Teil 1 & 2
    00:20:02 Earthquake Bird
    00:23:54 Thunder Force
    00:27:42 The Block Island Sound
    00:32:24 Framing Britney Spears
    00:37:45 Kikujiro’s Sommer
    00:41:49 Patricks Genre-Ecke (Lucky und Violation)
    00:49:20 Kleiner Ausblick (Oxygen und Army of the Dead)
    00:53:12 Mighty Ducks: Game Changer
    00:56:59 Katakomben
    01:03:04 Falcon and the Winter Soldier
    01:06:50 Last One Laughing
    01:14:39 Servant
    01:19:40 Ted Lasso
    01:21:34 Gangs of London
    01:24:45 Das Filmquiz
    01:36:52 Weise Worte zum Schluss

    © Netflix

    Filmtoast Fokus: Cube-Reihe

    Vincenzo Natali erschuf 1997 mit Cube einen mittlerweile echten Klassiker des Science-Ficiton-Horrors. Die wenigsten wissen allerdings, dass der Film rund um den mysteriösen Würfel mit seinen tödlichen Fallen auch noch zwei weitere Filme nach sich zog. Ob diese allerdings nur im Ansatz an den Charme des Originals heranreichen, besprechen Flo, Patrick und Mike in dieser neuen Folge von Filmtoast Fokus. Viel Spaß beim Cube-Podcast.

    Cube-Podcast: Ein Ausflug in den Würfel

    “We haven’t been moving in circles, the rooms have.” – David Worth

    Ihr habt noch Resturlaub übrig und seid echte Abenteuer-Junkies? Dann lohnt sich vielleicht eine Reise in den Cube. Wer auf Nervenkitzel steht und genug von den viel zu lahmen Exit Rooms hat, die es mittlerweile wie Sand am Meer gibt, sollte im nächsten Reisebüro zuschnappen. Im Ernst: Vincenzo Natalis Cube funktioniert auch nach fast 25 Jahren immer noch genauso fantastisch, wie in seiner Frühzeit. Woran das liegt, erklärt Euch das Podcast-Trio in aller Ausführlichkeit.

    Cube 2: Hypercube – Viel Raum für viel Raum und Zeit

    “Maybe we’re in Hell!” 

    Als wir im Cube-Podcast dann schließlich auf den zweiten Teil zu sprechen kommen, schwenkt die Laune plötzlich um. Viel zu hell, viel zu aufplusternd – viel zu viel. Da sind sich die drei schließlich einig. Vor allem das fast schon exzessive Spiel mit Raum und Zeit hat Cube 2: Hypercube nicht gut getan. Und auch das fatale Ende… nunja… hört selber…

    Cube Zero dagegen spaltet die Gemüter unserer Podcaster. Während Mike eigentlich nur ein Wort für den dritten Teil der Reihe, welcher gleichzeitig ein Prequel ist, findet, geht Patrick zumindest nicht ganz so hart mit dem Streifen ins Gericht. Und Flo steht irgendwo dazwischen.

    Jetzt haben wir aber eh schon fast zu viel verraten. Es wird also Zeit, dass ihr selbst reinhört und euch von der knapp 70-minütigen Besprechung zu allen drei Cube-Filmen berieseln lässt. Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Cube-Podcast und lasst uns gerne Feedback da, ob wir uns weitere Filmreihen vornehmen sollen.

    Die Timecodes:

    00:00:00 Cold Opener
    00:00:26 Intro
    00:00:54 Begrüßung
    00:01:57 Unsere ersten Berührungen mit der Reihe
    00:05:20 Cube (1997)
    00:26:10 Cube 2: Hypercube (2002)
    00:45:22 Cube Zero (2004) und Gesamtfazit
    01:11:28 Ausblick: Cube-Remake (2021)
    01:14:04 Verabschiedung und Ausblick